Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+
Wirtschaftsland Niederösterreich - Wirtschaft stärken - Zukunft sichern. Die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ bildet den Rahmen für neue Initiativen, Instrumente und Maßnahmen, um den Wirtschaftsstandort Niederösterreich nachhaltig zu stärken.

Wirtschaftsstrategie 2026
Quelle: © David Schreiber
Im Mittelpunkt stehen drei miteinander verknüpfte Ziele, die gemeinsam Wirkung entfalten:
- Wettbewerbsfähigkeit steigern – durch höhere Produktivität, insbesondere mithilfe der Digitalisierung, sowie durch den Abbau bürokratischer Hürden.
- Wirtschaftliches Fundament stärken – mit besonderem Fokus auf den industriellen Kern sowie auf das produzierende Gewerbe und Handwerk.
- Innovation und Forschung ausbauen – indem exzellente Leistungen von Unternehmen unterstützt und die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in Schlüsseltechnologien gezielt vorangetrieben werden.
Im Februar 2026 wurde die neue „Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+“ mit dem Leitmotiv „Wirtschaft stärken. Zukunft sichern.“ beschlossen. Ziel ist es, Niederösterreich im „Zeitalter der Umbrüche“ als führende Wirtschaftsregion im Herzen Europas zu positionieren: mit innovativen Ideen, herausragender Qualität und starker Umsetzung. Eine leistungsstarke, wettbewerbsorientierte und resiliente Wirtschaft bleibt dabei die tragende Säule für Wohlstand, Lebensqualität, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt. Drei Ziele, drei Handlungsfelder und ein Bündel an Instrumenten bilden die Grundlage der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+.
Aus der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ werden temporäre Arbeitsprogramme mit klar definierten Instrumenten, Maßnahmen und Aktivitäten abgeleitet und umgesetzt. Jedes Arbeitsprogramm umfasst zum einen ein Set an Unterstützungsinstrumenten, darunter u. a. Förderungen, Finanzierungen und Inkubatorangebote, die an die Leitlinien der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ sowie der übergeordneten strategischen Vorgaben (EU, Bund, Land) angepasst werden und aktuelle Herausforderungen aufgreifen. Zum anderen beinhaltet es Entwicklungsprojekte in jenen Themenfeldern, die in der Strategie priorisiert sind und nun konkret aufgegriffen werden
Beispiel für ein Umsetzungsprojekt aus dem Arbeitsprogramm
Ausbau der Plattform für Green Transformation & Bioökonomie
Die Plattform fürGreen Transformation & Bioökonomie bündelt die Aktivitäten in Niederösterreich in dieser chancenreichen Schlüsseltechnologie und fungiert als Schnittstelle zwischen den wichtigsten Akteurinnen und Akteuren. Ziel ist es, niederösterreichischen Betrieben den Einstieg in die biobasierte und klimaneutrale Produktion zu erleichtern sowie konkrete Möglichkeiten und Chancen aufzuzeigen. Als industriepolitisches Zukunftsfeld mit starkem Wachstum bietet sie auch für Niederösterreich großes Entwicklungspotenzial. Die Plattform dient als Informationsdrehscheibe um erarbeitetes Know-how in die Breite, stärkt Netzwerke, ergänzt fehlende Bausteine durch gezielte Forschungs- und Kooperationsprojekte.
Kontakt:
Land Niederösterreich
Abteilung Wirtschaft, Tourismus & Technologie (WST3)
Landhausplatz 1, Haus 14
3109 St. Pölten
Email: post.wst3@noel.gv.at
Tel.: 02742/9005 – 16116