NÖ Hitzeschutzplan
Im Zuge des Klimawandels ist auch in Niederösterreich mit einem kontinuierlichen Temperaturanstieg vor allem im Sommerhalbjahr und damit mit einer vermehrten gesundheitlichen Belastung durch Hitze für Individuen, aber auch für das Gesundheitssystem insgesamt zu rechnen.

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Quelle: Manfred Radlherr
Die Anzahl, die Dauer und die Intensität von Hitzewellen werden künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen, zudem kann sich die gesundheitliche Belastung zusätzlich, z.B. durch hohe Luftfeuchtigkeit, verstärken. Auch die Reduktion der nächtlichen Abkühlung könnte das Fehlen einer ausreichenden Erholungsphase zur Folge haben, wovon oft Menschen in Städten und Personen mit unzureichender thermischer Sanierung in Schlaf- und Wohnräumen besonders stark betroffen sind (Aigner et al. 2023).
Beim Hitzeschutzplan Niederösterreich handelt es sich um ein Vorwarnsystem für Einrichtungen, die Personen betreuen, für die eine Hitzeperiode eine höhere Belastung der Gesundheit darstellen kann. Dieses Hitzewarnsystem ist seit 2016 aktiv. Vor Beginn des Sommerhalbjahres werden diese Institutionen aufgerufen ihre internen Hitzeschutzpläne zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten. Wie auch im nationalen Hitzeschutzplan dargestellt, können treffsichere Hitzeschutzpläne nur auf individueller Ebene der Einrichtungen ausgearbeitet werden, da diese abhängig von betreuter Personengruppe, baulicher Ausstattung, Personalressourcen und auch technischen Möglichkeiten sind.
Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer erhöhten bzw. starken Wärmebelastung (Warnstufe orange oder rot) zu rechnen ist, versendet die GeoSphere Austria eine Hitzewarnung per E-Mail an einschlägige Organisationen und Einrichtungen.
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Kontakt:
Land Niederösterreich
Abteilung Gesundheitswesen
Landhausplatz 1
3109 Sankt Pölten
E-Mail: Post.gs1@noel.gv.at