Raus aus Gas und Öl bei NÖ Landesgebäuden
Bis 2030 werden alle bestehenden Gasheizungen durch erneuerbare Nahwärme ersetzt, sofern sich die Objekte im Versorgungsgebiet von Wärmenetzen befinden und unter Berücksichtigung von CO2-Vermeidungskosten keine wesentlichen Mehrkosten entstehen.

Hackgutheizung mit Lager
Quelle: © Reinhold Kunze, Land NÖ
Im Jahr 2006 wurden bereits 36% der Landesliegenschaften (81 Standorte) mit Objektwärme (Raumheizung und Warmwasserbereitung) aus Biomasse versorgt. Davon erfolgt die überwiegende Versorgung mit ca. 55% aus Biomasse-Fernwärmenetzen. Den verbleibenden Anteil von 45 % teilen sich die Energieträger Hackgut, Pellets und Stückholz. Der Großteil der Hackgutanlagen ist zu diesem Zeitpunkt an den Standorten der NÖ Straßenverwaltung installiert, mit einem hohen Anteil an Eigenversorgung. Die ersten Installationen von Hackgutheizungen an Landesliegenschaften gehen auf das Jahr 1985 zurück. Im Jahr 2007 wurden die ersten Wärmepumpenanlagen erfasst.
Bis 2016 konnte bei den Landesliegenschaften der Anteil an Biomasse auf 59% gesteigert werden. Davon entfielen 75% auf Basis Fernwärme-Biomasse. Weitere Umstellungen brachten bis 2021 einen Stand von 174 mit Biomasse versorgten Liegenschaften (d.s. 65% des Liegenschaftsbestandes. In der Maßnahmenperiode 1 des Klima- und Energieprogramms 2030 konnten weitere 23 Standorte auf Biomasseversorgungen umgestellt werden. In derselben Periode erfolgten auch 4 Umstellungen auf Wärmepumpen. Somit ist mit Ende 2025 der Deckungsgrad an mit erneuerbarer Objektwärme versorgten Landesliegenschaften auf 75% angestiegen.
Für die Maßnahmenperiode 2 (2026 bis 2030) ist die weitere Umstellung von weiteren 21 Standorten vorgesehen.
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