Stickstoffdioxid (µg/m³) in NÖ 2014-2024 (Jahresmittel)
NOx-Emissionen entstehen vorwiegend als unerwünschtes Nebenprodukt bei der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen bei hoher Temperatur. Der Verkehrssektor ist in Österreich für rund die Hälfte des NOx-Ausstoßes verantwortlich.
Die Stickstoffdioxidbelastung in Niederösterreich ist 2025 auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Jahresmittelwert von etwa 11 Mikrogramm/m³ liegt deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Die Belastung ist seit Jahren rückläufig, angetrieben durch sauberere Heizungen, modernere Fahrzeuge und Maßnahmen in der Landwirtschaft.

Stickstoffbelastung im 3 Jahresdurchschnitt 2019-2021, nach dem EU Zero Pollution Dashboard 2025
Quelle: EU Zero Pollution Dashboard 2025
Im Europavergleich gehört Österreich zu den weniger belasteten Gebieten.
Die vorläufige Bilanz der Luftqualität des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt für 2024 bei Feinstaub (PM2,5 und PM10), Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon (O3) „eine der niedrigsten Belastungen der vergangenen zwei Jahrzehnte“.
Zur vergleichsweise niedrigen Luftschadstoffbelastung beigetragen haben der kontinuierliche Rückgang der NOx-Emissionen aus dem Straßenverkehr sowie die relativ milde Witterung in den Wintermonaten. Letztere wirkte sich durch geringere Emissionen aus der Raumheizung sowie günstige Ausbreitungsbedingungen positiv auf die Luftqualität aus.
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