Gleichstellungs-Frauenförderprogramm NÖ Landesdienst 2025 – 2031
Das Gleichstellungs- und Frauenförderprogramm des Landes Niederösterreich schafft einen verbindlichen Rahmen für den Landes- und Gemeindedienst. Es zielt darauf ab, Frauen in ihrer beruflichen Laufbahn zu stärken, Barrieren abzubauen, Chancengleichheit zu fördern und den Anteil von Frauen in Führungsfunktionen zu erhöhen.

NÖ Gleichstellungs-Förderprogramm
Quelle: © GBB, 2025
Frauenförderung ist eine wichtige Maßnahme für eine Verbesserung der Chancen und Repräsentanz von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft. Sie ist notwendig, um die strukturellen Benachteiligungen von Frauen auszugleichen, die sich beispielsweise in der geringen Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen zeigt.
Die Rechtsgrundlage des Gleichstellungs-Frauenförderprogramms bildet das NÖ Gleichbehandlungsgesetz (NÖ GBG), LGBl. 2060-6, zuletzt geändert mit LGBl. Nr. 38/2023. Gemäß § 9 Abs. 1 NÖ GBG hat die Landesregierung über Vorschlag der NÖ Gleichbehandlungskommission ein Frauenförderprogramm für einen Zeitraum von sechs Jahren zu beschließen und erforderlichenfalls anzupassen. Darin ist festzulegen, mit welchen Maßnahmen eine Unterrepräsentation von Frauen beseitigt werden soll.
Kernbereiche des Programms
Führungspositionen: Erhöhung des Frauenanteils in Leitungs- und Zwischenvorgesetztenfunktionen.
Recruitment: Gendergerechte Aufnahmekriterien und transparente Vergabe von Dienstposten.
Wiedereinstieg: Gezielte Begleitmaßnahmen nach der Karenz und Unterstützung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Aus- und Weiterbildung: Chancengleichheit bei internen Qualifizierungsmaßnahmen.
Kontakt:
NÖ Gleichbehandlungsbeauftragte
3109 St. Pölten, Tor zum Landhaus, Rennbahnstraße 29, Stg. B
Tel.: 02742/9005 16212, E-Mail: post.gbb@noel.gv.at