Precision Farming – Reduktion von Pflanzenschutzmitteln
Durch die Digitalisierung und die Präzisionslandwirtschaft kann der chemische Pflanzenschutz wirtschaftlicher, zielgerichteter und damit ökologischer werden.

GPS-gesteuerter Info-Bildschirm am Traktor
Quelle: © LK-Technik Mold
Der Pflanzenschutz für die Bekämpfung der Nicht-Kulturpflanzen, Schädlingen und Krankheiten im Ackerbau wird auch in Zukunft schwer wegzudenken sein. Die Gewährleistung der Nahrungsmittelsicherheit bzw. Nahrungsmittelqualität hängt im hohen Maße damit zusammen. Im Sinne einer Reduktion der negativen Auswirkung auf die Natur, der Minimierung von Ausbringungsmengen aber auch der ökonomischen Dimension, wird das Ziel verfolgt, die Applikation nur dort durchzuführen, wo ein Erfordernis gegeben ist.
Unterschiedliche Verfahren kommen hier zur Anwendung, die diesem Ansatz Rechnung tragen. Beim Online-Verfahren der variablen Applikation analysiert z.B. ein Sensor in Echtzeit mit Hilfe von Algorithmen den Bestand und passt die Aufwandsmenge automatisch an. Es besteht auch die Möglichkeit, über vorab erstellte Applikationskarten der Maschine die Daten zur Verfügung zu stellen.
Im Spot Spraying-Verfahren werden punktuell die unerwünschten Pflanzen bekämpft, indem mit Kameras und Künstlicher Intelligenz die Pflanzen erkannt bzw. die Sprühdüsen gesteuert werden.
Der teilflächenspezifische Pflanzenschutz bringt eine Reduktion der erforderlichen Aufwandmenge auf der Fläche und hat durch die nicht flächige Anwendung positive Auswirkungen auf die Biodiversität.
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