Grüne Infrastruktur in Niederösterreich
"Grüne Infrastruktur" ist eines der wichtigsten Instrumente, um den weiteren/fortschreitenden Verlusten an biologischer Vielfalt aufgrund von Zerschneidung und Verlust von Lebensräumen sowie aufgrund von Flächennutzungsänderungen entgegenzuwirken.

Biotopverbund durch Bodenschutzanlagen
Quelle: © Christian Steiner / NÖ Agrarbezirksbehörde
Konkret wird unter Grüner Infrastruktur ein Netzwerk von Naturgebieten und Grünflächen im ländlichen und städtischen Raum verstanden.
Intensive menschliche Nutzung führt zunehmend zur Zersplitterung und Zersiedlung der Landschaft. Von den natürlichen Lebensräumen bleiben häufig nur kleine, isolierte und damit oft auch in ihrer ökologischen Funktionalität degradierte Teilflächen zurück. Durch Grüne Infrastruktur sollen die notwendige ökologische Vernetzung und die Funktionalität von Lebensräumen und Ökosystemen bewahrt und wiederhergestellt werden.
Im Siedlungsraum erbringen Einzelbäume in Straßen und auf Parkplätzen, extensiv gepflegte Grünanlagen, naturnah gestaltete Hausgärten, aber auch Fassaden- und Dachbegrünungen wichtige ökologische Dienstleistungen.
Geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Grünen Infrastruktur in der landwirtschaftlichen Flur sind die Auspflanzung z.B. von Hecken und Obstbäumen, Feldgehölzen, Waldsäumen und Ufergehölzstreifen. Im Sinne eines durchgängigen Biotopverbunds sollte bei all diesen Aktivitäten auf eine bestmögliche Vernetzung mit bestehenden Landschaftselementen und mit flächigen Schutzgebieten geachtet werden. Grüne Infrastruktur kann ihre zahlreichen Wirkungen optimal entfalten, wenn möglichst viele funktional unterschiedliche Elemente ineinandergreifen.
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Abteilung Naturschutz (RU5)
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3109 St. Pölten
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E-Mail: post.ru5@noel.gv.at
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Tel: 02742 9005 18262
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