Projekt NaBeWa – „Nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen im Nordosten Österreichs“
Das Forschungsprojekt NaBeWa („Nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen im Nordosten Österreichs“) erarbeitet ein überregionales Grundsatzkonzept zur Sicherung der Wasserversorgung in den trockenen Regionen Niederösterreichs.

Donau
Quelle: Donau.Auen Nationalpark.jpg
Der Klimawandel stellt erhebliche Herausforderungen für ein nachhaltiges Wassermanagement im Nordosten Niederösterreichs dar, einer Region, die einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherheit in Österreich leistet. Aktuelle Szenarien prognostizieren einen Rückgang der Ertragsfähigkeit in der Region um bis zu 48 %, während für landwirtschaftliche Kulturen ein zunehmender Wasserbedarf erwartet wird. Die klimatisch induzierten Veränderungen sind auch in anderen Wirtschaftssektoren wahrzunehmen und die planbare und kosteneffiziente Verfügbarkeit von Wasser gewinnt zusehends an Bedeutung als Standort- und Produktionsfaktor mit weitreichenden Folgen für die Region und Volkswirtschaft.
Dieses Projekt zielt darauf ab, ein Grundsatzkonzept für ein überregionales Nutzwasserversorgungssystem zu entwickeln, um einen Ausgleich zwischen Wasserangebot und -nachfrage im Nordosten Niederösterreichs sicherzustellen. Wasser soll dabei aus begünstigten Regionen – dem Donauraum – mit einem Netzwerk aus Transport- und Speicherbausteinen umverteilt werden, um die Wasserversorgung in Trockengebieten sicherzustellen.
Mittels eines Netzwerks aus Transport- und Speicherlösungen soll Wasser aus dem Donauraum umverteilt werden, um den Bedarf von Landwirtschaft und Bevölkerung zu decken.
Ziele und Schwerpunkte
- Ausgleich von Angebot und Nachfrage: Überbrückung von Wasserengpässen in Trockengebieten durch Netze aus Transport- und Speicherbausteinen.
- Sektorübergreifende Versorgung: Berücksichtigung der Landwirtschaft sowie der wachsenden Bevölkerung und des Ressourcenschutzes.
- Risiko- und Bedarfsanalyse: Untersuchung von Nutzungskonflikten und Klimarisiken unter der Leitung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft und der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal.
Rahmendaten
- Projektlaufzeit: Bis Anfang 2027 (gestartet im Februar 2025).
- Projektleitung: Elisabeth Peham (Bundesamt für Wasserwirtschaft) sowie DI Franz Steiner (Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal).
- Förderung / Einbindung: Gefördert über die Projektdatenbanken wie DaFNE und die FFG Projektdatenbank.
Weiterführende Links
Kontakt:
Bundesministeriums Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.
Abteilung Präs 5, Forschung, Entwicklung und Unternehmensservice
Stubenring 1
A-1010 Wien
forschung@bmluk.gv.at