Niederösterreichs Weg zur Wärmewende
Was viele anfangs für kaum erreichbar hielten, wurde in Niederösterreich Realität. In der Periode 2021 bis 2025 konnte die Wärmewende im Gebäudebereich entscheidend vorangetrieben werden. Rund 20 % der noch bestehenden fossilen Heizsysteme wurden durch erneuerbare Lösungen ersetzt. Gleichzeitig erhielten auch einkommensschwache Haushalte gezielte Unterstützung beim Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme. Damit zählt der Heizungsumstieg zu den wichtigsten Erfolgen der niederösterreichischen Klima- und Energiepolitik.

eNu - Kesseltausch
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Heizung
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Die Umstellung von Öl-, Gas- und Kokskesseln auf Biomasse, Wärmepumpen und Fernwärme ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Niederösterreich. Dank umfassender Information, unabhängiger Beratung und attraktiver Förderungen konnten tausende Haushalte den Umstieg erfolgreich umsetzen. Heute werden bereits mehr als 60 % der Gebäude in Niederösterreich mit erneuerbaren Energieträgern beheizt. Das stärkt den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die regionale Wertschöpfung.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Haushalten, für die eine Heizungsumstellung finanziell eine große Herausforderung darstellt. Mit dem gemeinsamen Förderprogramm von Bund und Land Niederösterreich „Sauber Heizen für Alle“ wurde einkommensschwachen Haushalten der Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme ermöglicht. Die Energieberatung NÖ unterstützte dabei mit Information, der Auswahl geeigneter Heizsysteme, der Beurteilung von Firmenangeboten und der Begleitung der Umsetzung.
Von 2022 bis 2025 wurden im Rahmen von „Sauber Heizen für Alle“ rund 4.500 Heizungsumstellungen für einkommensschwache Haushalte umgesetzt. Die persönliche Betreuung vor Ort stellte sicher, dass die Maßnahmen technisch sinnvoll und passend für die jeweiligen Gebäude realisiert wurden. Ergänzend bot die Telefon-Hotline der Energieberatung NÖ rasche Unterstützung bei Fragen zur Förderung und Projektabwicklung.
Der Erfolg der Wärmewende beruht auf attraktiven Förderungen von Bund und Land, unabhängiger Energieberatung, engagierten Installationsbetrieben, Energieversorgern, Gemeinden und der hohen Bereitschaft der Bevölkerung, in nachhaltige Heizlösungen zu investieren. So konnten die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern deutlich reduziert und der Ausbau erneuerbarer Wärmeversorgung konsequent vorangetrieben werden.
Die Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme bringt ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Regionale Energieträger wie Holz und erneuerbarer Strom ersetzen fossile Importe und stärken die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig profitieren regionale Unternehmen und das Handwerk von Investitionen in moderne Heiztechnik, wodurch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Niederösterreich gesichert werden.
Die Ergebnisse der Jahre 2021 bis 2025 zeigen, dass die Wärmewende in Niederösterreich erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit mehr als 60 % erneuerbaren Heizsystemen, rund 20 % weniger fossilen Heizungen und etwa 4.500 unterstützten Heizungsumstellungen für einkommensschwache Haushalte nimmt Niederösterreich eine Vorreiterrolle ein. Der Heizungsumstieg ist damit ein zentraler Bestandteil einer klimafitten, unabhängigen und zukunftssicheren Energieversorgung.
Weiterführende Links
Kontakt:
Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ
Grenzgasse 10
3100 St. Pölten
Norbert Flamisch
Tel.: +43 2742 219 19
E-Mail: energieberatung@enu.at