Caritas in Niederösterreich: Gelebte soziale Nachhaltigkeit
Klimaschutz ist Menschenschutz – nach diesem Leitgedanken hat die Caritas der Diözese St. Pölten in einem zweijährigen, breit beteiligten Prozess eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Von Photovoltaik und Stromspenden für armutsbetroffene Haushalte über klimafreundliche Ernährung bis zu fairen Arbeitsbedingungen für 2.500 Mitarbeitende zeigt sie, wie ökologische und soziale Verantwortung in Niederösterreich zusammengehen.

Shooting-carla-Krems
Quelle: Caritas-St.Poelten-2025
In einem zweijährigen Prozess mit breiter Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenbeteiligung hat die Caritas der Diözese St. Pölten eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt und beschlossen. Im Mittelpunkt standen ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, orientiert an den Sustainable Development Goals und den zahlreichen nachhaltigen Initiativen, die in der Caritas bereits bestehen.
Für die Caritas gilt der Leitgedanke: Klimaschutz ist Menschenschutz. Die Folgen ökologischer Krisen treffen lokal wie international jene am härtesten, die ohnehin armutsgefährdet oder benachteiligt sind. Die Strategie zeigt, wie ökologische Verantwortung, Nächstenliebe und zukunftsorientiertes Handeln ineinandergreifen.
Besonders innovativ ist die Verknüpfung von Klimaschutz und sozialer Hilfe: Über Energiegemeinschaften und Partnerschaften wie „Robin Powerhood“ werden Stromspenden gezielt an armutsbetroffene Haushalte vermittelt. An über 200 Standorten baut die Caritas Sonnenstrom aus – bis 2030 sollen 50 Prozent des Strombedarfs aus eigenen Photovoltaikanlagen stammen. Die Busflotte für Menschen mit Behinderung wird ab 2027 schrittweise auf E-Antrieb umgestellt, in der mobilen Pflege werden die Routen der Einsatzfahrzeuge, die schrittweise auf E-Fahrzeuge umgestellt werden, optimiert.
Auch beim Essen setzt die Caritas an: Mit jährlich über 475.000 ausgegebenen Mahlzeiten an betreute Menschen, Schulkinder sowie über „Essen auf Rädern“ baut sie den Anteil vegetarischer und veganer Gerichte kontinuierlich aus. Die carla- und soma-Märkte sowie Recyclingbetriebe verbinden Müllvermeidung mit leistbaren Angeboten und schaffen sinnstiftende Arbeitsplätze.
Soziale Nachhaltigkeit beginnt beim Menschen: Für rund 2.500 Mitarbeitende und 1.000 Freiwillige stehen faire Arbeitsbedingungen, Barrierefreiheit und gelebte Mitbestimmung im Zentrum – für eine gerechte Zukunft in Niederösterreich, in der niemand zurückgelassen wird.
Die Caritas der Diözese St. Pölten zeigt damit, wie soziale Arbeit und Klimaschutz in Niederösterreich Hand in Hand gehen.

E_Auto_SST Spitz
Quelle: Caritas St.Pölten 2026

neue Podcastfolge Sozialmarkt Krems
Quelle: Caritas St.Pölten 2025
Kontakt:
Caritas der Diözese St. Pölten
Hasnerstraße 4, 3100 St. Pölten
www.caritas-stpoelten.at
Lukas Steinwendtner
Stv. Bereichsleiter Solidarität Kommunikation und Soziales
lukas.steinwendtner@caritas-stpoelten.at
Mobil +43 676 83 844 350