NÖ Landesgebäude werden zu Sonnenkraftwerken
Bis 2030 sollen alle geeigneten Landesgebäude mit PV ausgestattet werden.

PV-Anlage - PBZ Schrems
Quelle: © Günter Fürnkranz (NÖN)
Seit dem Jahre 1991 werden auf NÖ Landesgebäuden Photovoltaikanlagen installiert. Im Jahr 2012 waren 30 Anlagen bei einem Stand von 258 Liegenschaften mit einer Gesamtleistung von 464 kWp installiert. Mit der Initiative des 1000 Dächerprogramms (Start im Jahr 2012), konnte durch zusätzliche Mittel eine wesentliche Erweiterung des Bestandes an Photovoltaikanlagen bei Landesgebäuden erreicht werden. So wurde der Bestand mit Ende 2014 auf eine Anzahl von 74 Anlagen mit einer Leistung von 1.681 kWp angehoben. Im Laufe der Folgejahre wurde bei Neubauprojekten aber auch größere Renovierungen der Anlagenbestand kontinuierlich erweitert.
Das 2020 mit einer Bestandsaufnahme begonnene Projekt Sonnenkraftwerk brachte bis dato den größten Leistungszuwachs an Photovoltaikanlagen. So wurden durch das Projekt in der Maßnahmenperiode 2021 bis 2025 an Landesliegenschaften weitere 84 Anlagen mit einer Leistung von 10,7 MWp errichtet. Mit Ende 2025, aus allen Umsetzungsaktivitäten zusammen, befinden sich an 176 Standorten (d.s. 65% des Liegenschaftsbestandes) 252 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 15,9 MWp. Mit der Projektdauer Sonnenkraftwerk bis Ende 2026 und der Solarverpflichtung aus der EU-Gebäuderichtlinien im Rahmen der Vorbildwirkung öffentlicher Einrichtungen ist mit einem weiteren verstärkten Ausbau an Photovoltaik zu Rechnen.
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