Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK): deutlicher Rückgang der Inanspruchnahme neuer Flächen im Vergleich zu Vorperioden
Die ÖROK beobachtet den täglichen Zuwachs der Flächeninanspruchnahme in Österreich in Kooperation mit dem Umweltbundesamt (UBA). Die Ergebnisse werden in 3-Jahresperioden verglichen. Die jüngste Periode (2022 – 2025) zeigt einen deutlich sparsameren Umgang mit dem Boden

ÖROK Report zur Flächeninanspruchnahme in Österreich, Diagramm: Zunahme der Flächeninanspruchnahme
Quelle: © ÖROK
Als „in Anspruch genommen“ gelten Flächen für Siedlungs-, Verkehrs-, Freizeit-, Erholungs-, Ver- sowie Entsorgungszwecke, die durch menschliche Eingriffe dergestalt verändert und/oder bebaut sind, dass sie für die land- und/oder forstwirtschaftliche Produktion und als natürlicher Lebensraum nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Rahmen der ÖROK wurde eine neue und verfeinerte Methode zur Ermittlung der Flächeninanspruchnahme entwickelt. Die vorliegenden Daten des ÖROK-Monitorings stellen somit den bestmöglichen Erfassungszustand mit Ende 2025 für Österreich dar. Seit Jahren weist Österreich einen sinkenden Trend der Flächeninanspruchnahme auf. Mit einem täglichen Zuwachs der Flächeninanspruchnahme von 6,5 ha zwischen 2022 und 2025 wurde ein neuer Tiefstwert erreicht.
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