BLICKE / Energie

Wer hat die schönsten Dächer?

Jede und jeder kann Teil der Energiewende werden : Seit 2021 sind Erneuerbare Energiegemeinschaften möglich. Hinter deren Einrichtung stehen Engagierte aus der Region oder Gemeinde. Was treibt sie an ? Und was können sie anderen weitergeben ?

Die Grafik zeigt in Blautönen gehalten eine Dorfkulisse mit PV Dächern auf Häusern und Betriebsgebäuden.

Ich sehe das so ähnlich wie das Modelleisenbahn spielen in der Kindheit“, sagt Hubert Allmer in Deutsch-Wagram, wenn man ihn danach fragt, auf welchen Dächern in seiner Gemeinde sich schon jetzt oder demnächst Photovoltaik-Anlagen ( PV ) befinden werden. „Wenn man viel Freizeit in das Thema hineinsteckt, muss man es spielerisch angehen.“ Der HTL-Lehrer ist Energiebeauftragter und Umweltgemeinderat. Er möchte den Stromverbrauch von Kindergärten, Schulen, Kläranlage und Gemeindeamt in Deutsch-Wagram mit möglichst viel Sonnenstrom abdecken. „Macht die Dächer voll“, so lautet die einfache Dimensionierungsregel für PV-Anlagen, die Allmer bei Volker Quaschning gehört hat, einem Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Ganz praktisch stellt sich damit die Frage : Wer hat die größten Dächer in bester, also sonniger Lage ?

Schauplatzwechsel ins Waldviertel : „Der wirtschaftliche Aspekt ist immer wichtig, wenn man Gemeinden berät“, sagt Claudia Stain. „Mir persönlich liegt aber auch enorm am Herzen, den sozialen Aspekt beim Strom mitzudenken.“ Stain ist Managerin der Klima- und Energiemodellregion ( KEM ) Thayaland. „Ich bin Umweltpädagogin und versuche, die Nachhaltigkeit ganzheitlich zu betrachten, inklusive der sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekte.“

Manche sehen es als Planspiel, andere streichen soziale und ökologische Aspekte hervor – eines haben sie gemeinsam : Zahlreiche Gemeinden und Gemeinschaften in NÖ formieren sich gerade zu Erneuerbaren Energiegemeinschaften. Sie wollen Stromselbstversorger werden ; Menschen wie Allmer und Stain engagieren sich mit Nachdruck dafür. Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften ( EEG ) ermöglichen die gemeinsame Nutzung von lokal produzierter erneuerbarer Energie aus PV, Wind, Wasserkraft, Geothermie etc.

Die größten drei Verbrauchergruppen sind der Transport und Verkehr mit 43,5 %, der produzierende Bereich mit 24,2 % und die Privathaushalte mit 22,8 %. Weitere 6,9 % des Verbrauchs sind dem Dienstleistungssektor und nur rund 2,6 % des gesamten Endenergieverbrauches in NÖ dem Sektor Landwirtschaft zuzuordnen, wobei dabei etwa die Hälfte auf Treibstoff (Diesel) entfällt.

Energetischer Endverbrauch nach ­Energieträgergruppen in ­Niederösterreich, 2019, in GWh / Fossile Energieträger machen den größten Teil des energentischen Endverbrauchs aus. Allerdings wird mittlerweile mehr als ein Viertel über erneuerbare Energieträger und elektrische Energie verbraucht. Elektrische Energie, die in NÖ verbraucht wird, kommt fast ausschliesslich von erneubaren Energieträgern wie Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik.

Quelle: Statistik Austria

„Nicht auf jedem Dach ist eine PV-Anlage möglich. Innerhalb einer Gemeinde aber lässt sich das elegant lösen.“
Hubert Allmer / HTL-Lehrer und Umweltgemeinderat in Deutsch-Wagram

So komplex die rechtlichen und technische Rahmenbedingungen sind, so einfach muss es für BürgerInnen sein, an Energiegemeinschaften teilzunehmen. Deshalb wurde die EZN – Energiezukunft Niederösterreich ( als Tochter von EVN und der niederösterreichischen Energie- und Umweltagentur eNu ) gegründet. Sie bietet eine Rundumbetreuung von EEG für Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen – von der Gründung über die Kommunikation mit Behörden und Netzbetreibern bis zur Mitgliederverwaltung und Abrechnung – ein hoher Serviceanspruch. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz geschaffen.

Die Grafik zeigt den Energieeinsatz (GWh) der NÖ Wirtschaft und Bruttoregionalprodukt (Mio. Euro). Wirtschaftsleistung und Energieverbrauch sind eng miteinander verbunden. Der Energieverbrauch in der NÖ Wirtschaft hat sich von 1990 bis 2007 nahezu parallel zum NÖ Bruttoregionalprodukt um die Hälfte gesteigert. Seither ist eine leichte Entkopplung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung festzustellen. Erst seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts ist bei nahezu gleichbleibendem Energieverbrauch die Wirtschaftsleistung gestiegen.

Energieeinsatz ( GWh ) der NÖ Wirtschaft und Bruttoregionalprodukt ( Mio. Euro ) / Wirtschaftsleistung und Energieverbrauch sind eng miteinander verbunden. Der Energieverbrauch in der NÖ Wirtschaft hat sich von 1990 bis 2007 nahezu parallel zum NÖ Bruttoregionalprodukt um die Hälfte gesteigert. Seither ist eine leichte Entkopplung von Energieverbrauch und Wirtschaftsleistung festzustellen. Erst seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts ist bei nahezu gleichbleibendem Energieverbrauch die Wirtschaftsleistung gestiegen.

Quelle: Institut für Industrielle Ökologie aus regionaler Energiebilanz, Statistik Austria

Niederösterreich ist europaweit die einzige Region, die keine Atomkraftwerke betreibt, den Austritt aus der Kohlekraft vollzogen hat und darüber hinaus seit 2015 seinen kompletten Strom-Bedarf aus Erneuerbarer Energie deckt. Die Landesspitze hat sich zum Ziel gesteckt, dass das Bundesland bis 2030 frei von Erdöl ist, die Stromgewinnung aus Photovoltaikanlagen sich verzehnfacht, die Treibhausgas-Emissionen sich um 36 Prozent reduzieren, sowie 10.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der „green technology“ geschaffen werden.

Von einer „Demokratisierung unserer Energieversorgung“ spricht Volker Quaschning. Tatsächlich könnte das der Beginn einer Energierevolution sein – auch in Niederösterreich, wo sich gleich im ersten Monat der neu gegründeten EZN 100 interessierte Gemeinschaften meldeten. Wie schauen solche EEG aus, wie lassen sie sich umsetzen und welche Stolperfallen gibt es ? Wir haben die Antworten von Claudia Stain und Hubert Allmer auf Fragen wie diese eingeholt.

Die Stabgrafik zeigt Fördersumme für PV-Investitionsförderungen je Bundesland in tausend Euro in den Jahren 2019 und 2020. Niederösterreich liegt mit €6,6 Mio. an der Spitze, gefolgt von OÖ mit €5,3 Mio. und der Steiermark mit €3,8 Mio. Dahinter folgen Salzburg mit €3,4 Mio. und Wien mit €3,0 Mio. Die Graphik zeigt aber auch, dass es von 2019 auf 2020 in jedem Bundesland eine Steigerung gegeben hat.

Fördersumme für PV-Investitionsförderungen je Bundesland Investitionsförderung der ­Bundesländer in tausend Euro / Niederösterreich liegt mit € 6,6 Mio. an der Spitze, gefolgt von OÖ mit € 5,3 Mio. und der Steiermark mit € 3,8 Mio. Dahinter folgen Salzburg mit € 3,4 Mio. und Wien mit € 3,0 Mio.

Quelle: OeMAG, Klima- und Energiefonds, ­Kommunalkredit Public Consulting GmbH und Erhebung und Berechnungen Technikum Wien

Die Grafik zeigt die Leistung von PV-Anlagen in KWh, Niederösterreich. Die Leistung von PV-Anlagen in Niederösterreich hat sich in den letzten 4 Jahren fast verdoppelt. Ende 2019 waren in NÖ 42.280 PV-Anlagen mit einer Leistung von 391.022 kWp in Betrieb. 2020 waren es 480.266 kWh.

Leistung von PV-Anlagen in KWp, Niederösterreich / Die Leistung von PV-Anlagen in Niederösterreich hat sich in den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Ende 2020 waren in NÖ 42.280 PV-Anlagen mit einer Leistung von 480.266 KWp in Betrieb.

Quelle: Amt der NÖ Landesregierung

1. Wie sehen Anwendungsfälle für EEG aus ?

„Nicht überall ist eine eigene PV-Anlage möglich, mit einer Energiegemeinschaft in der Gemeinde lässt sich das aber elegant lösen“, sagt Allmer für Deutsch-Wagram. Manche Dächer sind zu stark beschattet, die Statik reicht nicht aus oder das bestehende Dach müsste für eine PV-Anlage umfassend erneuert werden. Der Anspruch in seinem Ort wäre eigentlich, die „gemeindeeigenen Verbraucher“ mit selbst erzeugtem PV-Strom zu versorgen. Allmer kann das gut berechnen : Seit Jahren liegen genaue Lastprofile der Netz Niederösterreich für die Kläranlage, das große Schulgebäude und ein Wasserwerk mit PV vor.

Und dann sind da die Bedingungen der Photovoltaik, die während der Sonnenstunden Energie liefert – deshalb kann etwa die Straßenbeleuchtung nicht sinnvoll mit PV betrieben werden. Kläranlage und Wasserwerke benötigen rund um die Uhr elektrische Energie, da kann der Bedarf tagsüber mit lokal erzeugtem Sonnenstrom gedeckt werden. Die Stromverbräuche von Kindergärten, Schulen und dem Stadtamt passen am besten zu Stromerzeugung durch PV Anlagen. Die „elegante Lösung“, von der Allmer spricht, sieht also so aus : „Ich kann mir den Strom innerhalb der EEG dorthin schicken, wo ich ihn gerade brauche.“

Im Waldviertel ist Claudia Stain gerade dabei, die Gemeinden über ein gemeinsames Projekt an Bord einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft zu holen : den Thayarunde-Radweg. „Wir wollen die Rastplätze dort mit PV-Anlagen ausstatten.“ Derzeit seien alle 15 Gemeinden der KEM-Region im Bezirk Waidhofen an der Thaya am Projekt der EEG interessiert. Weil ihnen die EEG auch etwas bringen würde.

2. Was spart die Gemeinde sich dabei ?

Nach einem Informationswebinar der EZN im März kontaktierte Stain alle Bürgermeister und Energiebeauftragten ihrer Region, um sie zum Mitmachen zu motivieren. Die relevanteste Info darin war : Was kostet die Teilnahme an einer EEG und was spart man sich dabei ? „Die Netzgebühr wird durch EEG deutlich reduziert.“ Sie verringert sich für Energiegemeinschaften auf eine „Ortsgebühr“ und Regionalgebühr, dadurch wird der Bezug von regional selbst erzeugtem Strom auch günstiger.

„Die Netzgebühr ist wie eine Maut, die man für die Stromdurchleitung bezahlt“, sagt Allmer. „Die ermäßigte Regionalgebühr, der Entfall des Erneuerbaren-Förderbeitrags sowie die Befreiung von der Elektrizitätsabgabe machen den Gemeinschaftsstrom sehr preiswert.“

3. Wie steckt man andere mit Motivation an ?

Claudia Stain setzt unermüdlich auf Kontaktarbeit. Sie schreibt Emails, telefoniert, sucht den persönlichen Kontakt, wobei : „Übers Telefon muss heute persönlich genug sein.“ Und wenn auf ein Email niemand antwortet ? „Einfach ein bisschen lästig sein : Den Gemeinden lass ich ein paar Tage Zeit, dann ruf ich wieder an.“ Außerdem nutzt sie verschiedene Kanäle, die Bezirkszeitungen, die an alle Haushalte gehen, genauso wie die sozialen Medien. Im Waldviertel gebe es außerdem bereits eine starke Szene im Klimaschutzbereich mit vielen Engagierten, etwa den Waldviertler Energiestammtisch, der sich im Moment eben in einem digitalen Raum treffe. „Aber man muss schon immer wieder nachbohren.“ Oder, wie Hubert Allmer sagt : „Steter Tropfen höhlt den Stein.“

„Bei unserer ersten großen PV-Anlage am Wasserwerk sind von der Idee bis zur Umsetzung drei Jahre vergangen.“ Er habe dafür Fotomontagen angefertigt, damit die KollegInnen sich vorstellen konnten, wie das aussehen mag, er habe das Einsparpotenzial vorsichtig berechnet – „es darf auch nicht zu optimistisch sein, wenn man‘s dann nicht einhalten kann !“ Mit guten Beispielen aus anderen Gemeinden kann man immer wieder zeigen, was alles schon umgesetzt wurde. Die Anschaffungspreise haben sich nun in wenigen Jahren stark verringert : „Jetzt ist das total leistbar geworden.“

4. Welche persönliche Aufgabe sehen Sie für sich in der Region bzw. in Ihrer Gemeinde, dieses Projekt anzugehen ?

Stain sieht sich als Vermittlerin. Viele Medien kommen ihrer Ansicht nach dieser Aufgabe nicht nach : „Da heißt es dann vielleicht, der Amazonas brennt, aber die Klimakrise betrifft auch Waidhofen an der Thaya“, sagt sie. Im Sommer sei es zwar oft schon wochenlang trocken, der Boden könne das Wasser nicht mehr aufnehmen, dennoch sei es schwierig zu vermitteln, dass der Klimawandel mit der eigenen Lebenswelt verbunden ist. „Ich sag den Älteren immer : ,Überleg einmal, wie das in deiner Kindheit war !‘ Dann schüttet’s, aber das Wasser rinnt nur in die Drainagen.“ Dabei könne jeder von uns etwas beitragen, auch kleine Schritte helfen schon. Ihre Arbeit als KEM-Managerin sei für sie erfüllend : „Ich wollte immer etwas machen, was sinnvoll ist, etwas, wovon nicht nur ich, sondern alle etwas haben. In meiner Funktion sehe mich als Schaltstelle zwischen den Gemeinden und den BürgerInnen, die oft gar nicht wissen, welche Möglichkeiten sie haben. Und ich bin gern die Schaltstelle.“

Ähnlich sieht es Hubert Allmer : „Das ist mein Platz, hier kann ich etwas verändern.“ Als Energiebeauftragter möchte er den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat Ideen wie die der EEG schmackhaft machen. „Ich muss auch gar nicht alle begeistern, mir reicht schon ein wohlwollendes ,Dann moch ma’s hoit so‘.“ Er freut sich, wenn er etwa am Passivhaus-Kindergarten seiner Gemeinde vorbeikommt ; Grundwasserwärmepumpe, Solaranlage und Photovoltaik waren 2009 längst nicht selbstverständlich. Neue Gemeindegebäude gleich als Passivhäuser zu bauen, das passiere noch heute nicht automatisch. Dennoch : Auch in den Gemeinderäten rücke eine junge Generation nach, für die PV schon „ganz normal“ sei. „Das ist das Gute an diesen neuen Energiegemeinschaften“, sagt Allmer : Man könne, natürlich im verantwortungsvollen Rahmen des Gemeindebudgets, diese neue Form der Energie-Nah- und Selbstversorgung umsetzen – „der Betrieb dürfte einfach sein, wenn die Profis von EZN und eNu einem dabei unter die Arme greifen.“ Demnächst und dann laufend sind auch regionale Vernetzungs-Workshops für Erneuerbare Energiegemein­schaften geplant.

Service

Das Serviceunternehmen EZN – Energie ­Zukunft Niederösterreich begleitet und unterstützt mit ihrem energiewirtschaftlichem Know-how Gemeinden genauso wie Unternehmen und Privatpersonen bei der Gründung einer ­Er­neuerbaren Energiegemeinschaft. Die EZN kümmert sich etwa auch um die laufende Mitgliederverwaltung, interne Verrechnung sowie Kommunikation mit den Behörden.

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blicke – das Magazin zum Umweltbericht des Landes NÖ (PDF, 6,8MB)

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Statusbericht Energie 2021

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Statusbericht Klima- & Energieprogramm 2021

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SDG Indikatorenbericht der Statistik Austria für NÖ

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